iBooks 2.0 als Revolution für digitale Fachbücher?

Vor knapp drei Wochen präsentierte Apple mit iBooks 2.0 seinen Ansatz für die Zukunft digitaler Fachbücher. Hauptmerkmale dieser Bücher sollen dabei vor allem integrierte und zum Text passende Multimedia-Inhalte, sowie eine höhere Interaktivität sein. Ausgangspunkt hierfür waren die Probleme, die herkömmliche, gedruckte Lehrbücher mit sich bringen. Diese sind laut Apple wenig transportabel, wenig robust, gar nicht interaktiv, nicht durchsuchbar und selten aktuell.

Durch die sich aktuell stark verbreitenden (und vor allem bei der jüngeren Generation sehr beliebten) Tablets, bietet sich ein Angebot von Fach- und Lehrbüchern in digitaler Form auf diesen Geräten geradezu an. Apple möchte hier mit seinem iPad und iBooks 2 voranmarschieren und glaubt, die genannten Probleme ausmerzen zu können.

iBooks 2

So kommen in iBooks 2 unter anderem verschiedene Multitouchgesten zum Einsatz, um mit den interaktiven Inhalte zu interagieren. Unter anderem kann man beispielsweise per Pinch-Geste von jedem Punkt aus zum Inhaltsverzeichnis wechseln, Glossar-Begriffe nachschlagen, per Button zu einer bestimmten Seite springen oder mit den multimedialen Inhalten, wie Videos, Bildern und beispielsweise auch Quizzes und Fragen mit sofortigem Feedback arbeiten. Zwischen den interaktiven Elementen der neuen iBooks und einem vornehmlichen Textmodus kann durch das Drehen des Geräts von Quer- auf Hochformat gewechselt werden. Zudem lassen sich in iBooks 2 auch Textpassagen hervorheben, markieren und mit Anmerkungen versehen. Diese Hervorhebungen und Anmerkungen werden ebenso von iBooks automatisch zu Karteikarten umgewandelt, die man anschließend zum Lernen verwenden kann, wie auch die enthaltenen Glossar-Begriffe.

iBooks Author

Zusammen mit dem neuen Format stellte Apple mit dem „iBooks Author“ auch ein Tool zum Erstellen dieser Bücher vor. Dieses ist kostenlos über den Mac App Store erhältlich und kann somit von jedermann genutzt werden. Vorausgesetzt, man besitzt einen Mac mit dem aktuellsten Betriebssystem Lion. Die Bedienung erinnert ein wenig an eine Mischung aus Apples iWork-Apps Keynote und Pages und ist durchaus als intuitiv zu bewerten. Bereits enthalten sind sechs Templates für einen einfachen Einstieg in die iBooks-Erstellung. Das Erstellen von Texten und Einfügen von interaktiven Elementen funktioniert nach dem WYSIWYG-Prinzip. Dabei können neben Videos und Slideshows auch Keynote-Präsentationen und Elemente per Javascript und HTML5 eingefügt werden. Auf diese Weise erstellte Werke lassen sich vor der Veröffentlichung auf dem eigenen iPad testen und bei Bedarf direkt im iBookstore veröffentlichen – einen entsprechenden Publisher-Account vorausgesetzt. Apple hat hierzu bereits eine FAQ veröffentlicht, die die wesentlichen Fragen beantworten soll.

Einige Unruhe hat es bereits um das EULA von iBooks Author gegeben. So gestattet Apple die Veröffentlichung von mit dem Tool erstellten digitalen Büchern ausschließlich über den hauseigenen iBookstore. Inzwischen hat man jedoch klargestellt, dass man lediglich Ansprüche auf das verwendete .ibooks-Format erhebe, nicht aber auf den Inhalt. Dieser kann selbstverständlich auch auf anderen Wegen und mit anderen Tools zur Erstellung vertrieben werden.

Tatsächlich eine Revolution?

Ist das neue interaktive Format aber tatsächlich die angestrebte Revolution für digitale Fachbücher? Fakt ist, dass sich das Lernen in den vergangenen Jahren, stark bedingt durch neue technische Möglichkeiten, drastisch verändert hat. Gleichzeitig werden aber größtenteils nach wie vor „altmodische“ Medien, wie klassische, gedruckte Bücher für die Lehre eingesetzt. Hier ist sicherlich ein tief eingreifendes Umdenken, vor allem der für die Lehre Verantwortlichen erforderlich. Ein in einem Promotionvideo von Apple zu Wort kommender amerikanischer Lehrer fasst dies mit den Worten zusammen „There is no reason today to assume that kids have to use the same tools they used in 1950. In fact, to do so is to prepare them for a world that is already passed.“ Wenngleich diese Aussage ein wenig pathetisch erscheinen mag, steckt doch viel Wahres in ihr. Insofern kann iBooks 2 in der Tat als ein Ansatz gesehen werden, mit dem diesem Problem begegnet werden kann. Im Gegensatz zu gedruckten Büchern sind digitale Fachbücher auf Tablets leicht zu transportieren

  • unempfindlich gegen Beschädigungen
  • einfach aktuell zu halten
  • multimedial
  • durchsuchbar
  • interaktiv

Allerdings ergibt sich auch ein Zirkelverweis auf ein bereits länger bestehendes Problem, nämlich das Problem der Content-Erstellung. Zwar lassen sich iBooks mit dem iBooks Author in der Tat relativ einfach erstellen. Allerdings wollen auch die darin enthaltenen interaktiven Elemente für sich erst einmal erstellt sein. Während dies bei Bildern und Keynote- bzw. PowerPoint-Präsentationen noch relativ einfach ist, gestaltet es sich bei Videos und interaktiven Grafiken schon schwieriger.

Zudem ist nach wie vor unklar, wie die Verlage auf Apples Vorstoß reagieren. Seit der kompletten Vereinnahmung des digitalen Musikmarkts und der dadurch entstandenen Macht Apples ist die Angst groß, dass dies mit dem Markt der digitalen Fachbücher ähnlich geschehen könnte. In den USA konnte Apple zwar einige namhafte Partner für die Erstellung von Fachbüchern im iBooks-Format verpflichten, deutsche Verlage haben jedoch bereits eine Alternative angekündigt, die erstmals auf der didacta (14. bis 18. Februar in Hannover) präsentiert werden und noch bis Ende des Jahres in einer ersten finalen Version vorliegen soll. Auch die Verbreitung der digitalen Lehrbücher stellt ein Problem dar, beschränkt sich das iBooks-Format doch ausschließlich auf Apples eigene iOS-Geräte und kann nicht auf anderen Plattformen, wie z.B. Android genutzt werden. Speziell in diesem Punkt darf man auf die angesprochene Alternative der deutschen Verlage gespannt sein.

Kritische Faktoren und Herausforderungen

Letzten Endes werden verschiedene Faktoren darüber entscheiden, ob sich die interaktiven Lehrbücher nach dem Vorbild von iBooks 2 durchsetzen werden. Zum einen müssen sich die Verlage durchringen, entsprechende Angebote zu erstellen. Diese sollten nach Möglichkeit plattformunabhängig und somit auf den Tablets verschiedener Hersteller und mit verschiedenen Betriebssystemen lauffähig sein. Zudem wird der Aufwand für die zu erstellenden multimedialen Inhalte entscheidend sein, wie viele digitale Lehrbücher es künftig geben wird. Die Idee, den iBooks Author kostenlos zur Verfügung zu stellen, dürfte jedoch dazu führen, dass sich viele Nutzer an der Erstellung von iBooks versuchen werden.

Eine weitere Herausforderung dürfte die Arbeit mit den Markierungen, Texthervorhebungen und Anmerkungen darstellen. Hierzu stehen im Beispiel der iBooks verschiedene Eingabemöglichkeiten zur Verfügung. Allerdings sind Tablets nach wie vor nicht dazu prädestiniert, Texteingaben entgegen zu nehmen, was im Falle von Anmerkungen jedoch der Fall sein müsste. Für den potenziellen Anwender stellt sich hier die Frage, ob es nicht praktischer und schneller ist, Anmerkungen handschriftlich auf das herkömmliche Papier zu schreiben, als sie mehr oder weniger umständlich über die Soft-Tastatur eines Tablets einzugeben.

Keine Frage, mit der groß inszenierten und weltweit beachteten Vorstellung von iBooks 2 ist ein Anfang gemacht, und Apple hat sicherlich auch einige Leute wachgerüttelt. Doch auch die Hersteller der Endgeräte müssen noch weiter aktiv werden. So ist der Einstiegspreis beispielsweise für das iPad zwar für ein solches Gerät relativ gering, aber für viele Schüler und Studierende immer noch zu hoch. Insofern wäre eine Art Education-iPad zu einem vergünstigten Preis sicherlich noch eine Maßnahme für die Zukunft, um die Verbreitung von digitalen, interaktiven Fachbüchern voran zu treiben.

Download-Tipps:

#opco11 – Lieblings-“Learning App”

Aufgabe der 5. Woche des Open Course “Zukunft des Lernens”: Wenn Sie ein iPhone oder ein anderes Smartphone besitzen: Stellen Sie Ihre Lieblings-”Learning App” vor. Beschreiben Sie, wie sie diese App als Lernwerkzeug (im weitesten Sinne) nutzen.

Auch wenn die Aufgabe lautet, die eine Lieblings-“Learning-App” vorzustellen, möchte ich an dieser Stelle zwei davon vorstellen. Eine für das wirklich gewollte, formelle Lernen, bei dem ich ganz konkret auf eine gewisse Aufgabenstellung hin nach etwas suche und dies verarbeite. Und eine für das informelle Lernen, welches sich nicht unbedingt in einen bestimmten Rahmen pressen lässt, sondern eher nebenbei passiert. Dabei beziehen sich die folgenden Ausführungen auf die Nutzung mit iPhone und iPad.

Zunächst also meine Lieblings-“Learning App” für das formelle Lernen. Hier nutze ich sehr gerne “Papers“, welches ich bereits in der Aufzählung meiner Top 10 Learning Tools in der 3. opco11-Woche vorgestellt hatte. Dabei handelt es sich um eine App mit der es möglich ist, über verschiedene wissenschaftliche Suchmaschinen nach den unterschiedlichsten Papern zu suchen. Der Vorteil dabei ist, dass die App sowohl auf dem iPhone und dem iPad, als auch für den Mac verfügbar ist und dabei auch eine Synchronisationsmöglichkeit mitbringt, um alle Programm-Variationen immer auf dem gleichen Stand halten zu können. Mit Papers baue ich mir meine ganz eigene wissenschaftliche Bibliothek bestehend aus den aus dem Internet abgerufenen Papern auf. Dabei kann man entscheiden, ob die App einfach nur einen Link auf das Paper speichert, oder aber das Paper selbst, um es jederzeit auch offline abrufbereit zu haben. Bei meiner Suche nach wissenschaftlichen Veröffentlichungen führt mein Weg bereits seit einiger Zeit zunächst immer über Papers. Habe ich etwas interessantes gefunden, speichere ich in der Regel gleich das komplette Paper, meist in PDF-Form und synchronisiere alle meine Geräte. So habe ich auch unterwegs jederzeit Zugriff auf die Dokumente. Schön ist dabei auch, dass man auf dem iPad auch Inhalte markieren und Notizen in den PDFs hinterlegen kann. Zudem hat man vielfältige Möglichkeiten, die Paper zu kategorisieren, abzulegen oder nach Inhalten in ihnen zu suchen.

Im informellen Rahmen stellt sich natürlich zunächst einmal wieder die Frage, wie man “Lernen” definiert. Da ich hierauf aber bereits in den Beiträgen zu den anderen Fragestellungen (Top 10 Learning Tools und Personal Learning Environment) eingegangen bin, baue ich an dieser Stelle einfach einmal darauf auf und beziehe mich auf das informelle Lernen, welches sich für mich durch das Abonnieren und Konsumieren von RSS-Feeds ergibt. Alle meine RSS-Feeds sammle ich bei Google Reader, wodurch sich der entscheidende Vorteil ergibt, dass ich bei der Nutzung verschiedener Endgeräte die Feeds jederzeit synchronisiert halten kann. Da ich den Google Reader in seiner Web-Ansicht für äußerst unstrukturiert und wenig intuitiv nutzbar halte, verwende ich einen Client zum Abrufen und Lesen der Feeds. Meine Wahl fiel hierbei auf “NewsRack“. Auch diese App steht sowohl für das iPhone, als auch das iPad und den Mac zur Verfügung, wodurch sich eine einheitliche Nutzung und das Gefühl des “Heimischseins” ergibt. Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit, meine Feeds zu kategorisieren. Somit kann ich z.B. private von beruflichen Feeds trennen und habe sie dennoch alle an einem Ort griffbereit. Über die Weitergabemöglichkeit an weitere Dienste, wie z.B. Instapaper kann ich mir interessante oder wichtige Einträge speichern und offline verfügbar machen.

Als wesentliches Fazit kann man aus den beiden Szenarien schon ablesen, dass speziell bei der Nutzung von verschiedenen Endgeräten eine Synchronisierung für ein effizientes und strukturiertes Arbeiten extrem wichtig ist, woraus sich auch eine gewisse Relevanz der Cloud für das M-Learning ergibt. Nicht zuletzt durch das Vorhandensein der genannten Synchronisationsmöglichkeiten fiel meine Wahl auf die beiden genannten Apps.

#opco11 – Personal Learning Environment

Aufgabe der 4. Woche des Open Course “Zukunft des Lernens”: Beschreiben Sie Ihre persönliche Lernumgebung im Netz: Welche Tools und Links gehören dazu? Wie verbinden Sie diese Tools und Links zu Ihrer “persönlichen Lernumgebung”?

Bei der Bearbeitung dieser Aufgabe tue ich mich beinahe ähnlich schwer, wie in der vergangenen Woche bei der Auflistung meiner Top 10 Learning Tools. Dies liegt in erster Linie daran, dass aus meiner Sicht die Grenzen des formellen und informellen Lernens immer mehr verschwimmen. Grundsätzlich baut die Frage aber durchaus auf der der vergangenen Woche auf. Und somit versuche ich mich an einer Beantwortung auf Basis der in der vergangenen Woche vorgestellten Tools und im Rahmen meines privaten Blogs als persönlicher Lernumgebung.

Die im angesprochenen Rahmen u.a. genutzten Tools sind:

  • Serendipity
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Reader

Ausgangspunkt der Lernumgebung ist mein Blog auf Basis von Serendipity. Hier veröffentliche ich regelmäßig mir interessant erscheinende News zum Thema Apple. Um selbst auf dem Laufenden zu bleiben, nutze ich die RSS-Feeds verschiedener internationaler Seiten über Google Reader und Twitter.

Auf dem umgekehrten Weg nutze ich neben meinem Blog ebenfalls Twitter und RSS, aber auch Facebook und eine zum Blog gehörende iOS-App, um meine Artikel zu veröffentlichen. Twitter und Facebook werden dabei komplett automatisch per Twitterfeed mit Artikeln aus meinem Blog gefüttert.

Der Kreis schließt sich letztlich dadurch, dass durch die Verlinkung mit Twitter, Facebook und über die Kommentarfunktion des Blogs Fragen, Anregungen, Kritik und Lob auch wieder ein Feedback zu mir zurückfließt. Hierdurch bildet sich dann meine informelle, private, persönliche Lernumgebung. Es ergibt sich also ein Kreislauf durch das Veröffentlichen von Artikeln auf verschiedenen Kanälen, über die ich dann auch wiederum Informationen zurück bekomme, was mir dabei hilft, mein Angebot und meine Kompetenzen in diesem Bereich weiter zu verbessern.

Von der Organisation zur Hochleistungsorganisation

In seiner rund einstündigen öffentlichen Antrittsvorlesung erläuterte Prof. Dr. Michael Städler, Dekan des Fachbereichs Informatik und Leiter des Instituts für Wissensmanagement, was und wie Unternehmen von Hochleistungsorganisationen lernen können.

Der Professor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Wissensmanagement, erläuterte, dass u.a. Spezialeinsatz­kommandos der Polizei, Feuerwehren, medizinische Rettungsdienste oder Formel Eins Boxenteams zu Hochleistungsorganisationen zählen und dass diese Organisationen mehr leisten und zufriedenere Mitarbeiter haben. In seiner Antrittsvorlesung beschrieb Prof. Städler worin genau deren besondere Leistungsfähigkeit besteht, welche Eigenschaften der Personen und der Organisation sie hochleistungsfähig handeln lassen und wie diese positiven Eigenschaften auf andere Organisationen wie z.B. Wirtschaftsunternehmen übertragen werden können.

Von der Organisation zur Hochleistungsorganisation from Hochschule Weserbergland on Vimeo.

#opco11 – Top 10 Learning-Tools

Bei der Frage nach meinen persönlichen Top 10 Learning Tools in der 3. #opco11-Woche unter dem Motto „Von iPads, eBooks & Virtual Classrooms. Lerntechnologien“ musste ich mir zunächst einmal klar machen, welche Tools, Technologien und Ressourcen ich überhaupt zum Lernen verwende. Dabei drängte sich zudem die Frage in den Vordergrund, wann ich überhaupt lerne. Wann und womit lerne ich bewusst? Wann und womit tue ich dies unbewusst. Die initial erstellte Liste umfasste daher auch weniger eine Top 10, als vielmehr eine unsortierte Ansammlung von über 20 Tools, die mir auf die Schnelle einfielen. Aber kann man dabei in diesem Zusammenhang überhaupt noch von “Tools” sprechen? Ein Tool ist für mich etwas, was ich bewusst zu einem bestimmten Zweck einsetze. Tue ich das hier? An dieser Stelle schließt sich dann auch wieder der Kreis zu meiner Fragestellung, wann und womit ich bewusst oder unbewusst lerne.

Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten mit der Aufgabenstellung, entschloss ich mich, meine Liste auf die 10 “Tools” (bleiben wir einfach bei diesem Begriff) einzugrenzen die ich häufig zum Lernen und zur Informationsbeschaffung und -sammlung einsetze und die bei mir den größten Lerneffekt in ganz unterschiedlichen Bereichen auslösen. Die Reihenfolge ist dabei völlig willkürlich:

  • Twitter
    Der einst belächelte Microblogging-Dienst hat sich längst zu einer weltweiten Informationsquelle entwickelt, auf die inzwischen sogar Nachrichtenagenturen bauen. Mithilfe von Listen lassen sich Themengebiete nach verschiedenen Kategorien organisieren. Eine schier unerschöpfliche Quelle zu allen Themen dieser Welt. Zusätzlich verwende ich unterschiedliche Accounts, um verschiedene Themengebiete abzudecken. Der mobile Zugriff sorgt dafür, dass man sich jederzeit für jeden Bedarf informieren kann.
  • Wikipedia
    Unter rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten nach wie vor verpönt, ist Wikipedia für mich dennoch die erste Anlaufstelle, um schnell mal etwas nachzusehen. Dabei ist es völlig egal, ob es um den aktuellen Kader einer Bundesligamannschaft geht, oder die Berechnung von Subnetzen. Bislang war ich in noch keinem Fall von dem gelieferten Ergebnis enttäuscht.
  • Google Reader (+ Yahoo! Pipes)
    RSS-Feeds sind meine vielleicht wichtigste Informationsquelle. Auch wenn man über Googles Geschäftspraktiken streiten mag, ist der Google Reader der Ort meiner Wahl, um die verschiedenen Feeds zu sammeln. Der Zugriff erfolgt bei mir allerdings nicht über die (über alle Maßen unübersichtliche) Web-Version, sondern über verschiedene Clients wie NewsRack (iPhone, iPad, Mac) oder den Desktop Google Reader (Windows). Schön ist dabei vor allem, dass durch den Einsatz von Google Reader alle meine Feedreader synchronisiert werden. Da hin und wieder nicht alle Inhalte eines Feeds für mich interessant sind, filtere ich verschiedene Feeds mit Hilfe von Yahoo! Pipes nach bestimmten Schlüsselwörtern. Ein Tutorial zur Nutzung von Yahoo! Pipes im Zusammenhang mit RSS-Feeds gibt es hier: Flo’s Weblog
  • iPhone / iPad (inkl. Apps wie iBooks oder GoodReader)
    iPhone und iPad sind meine ständigen Begleiter. Insofern komme ich quasi gar nicht umhin, mit ihnen und durch sie zu lernen. Wobei sich die Frage stellt, ob es die Geräte sind, oder doch eher die Apps und Dienste, die man hier als Tools nennen sollte. An diversen Stellen in dieser Auflistung findet man immer wieder Querverweise auf diese beiden Geräte, weswegen eine Synchronisation verschiedener Dienste mit iPhone und iPad bei mir eine hohe Priorität besitzt. Offline-Apps wie iBooks oder GoodReader helfen dabei, eine fehlende Speichermöglichkeit auf den Geräten (zumindest für Dokumente) zu umgehen. Mit den iWork-Apps stehen auf dem iPad zudem “echte” Produktivitäts-Tools zur Verfügung.
  • Serendipity
    Durch das Betreiben eines Apple-Blogs (Flo’s Weblog) habe ich inwzischen ein weltweites Netzwerk von Kontakten gesponnen. Durch die Verknüpfung mit anderen Bloggern und den Austausch mit meinen Lesern über die Kommentarfunktion findet ein ständiger Lernprozess auf informeller Ebene statt. Serendipity ist dabei das System, welches meinem Blog zugrunde liegt. Es lässt bei mir keine Wünsche offen.
  • ILIAS
    Das Lern-Management System unserer Wahl an der Hochschule Weserbergland. Vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten und ein feingliedriges Rechtekonzept heben es aus meiner Sicht deutlich von anderen Systemen ab. Die von uns geschaffene Struktur ist leicht nachvollziehbar und lenkt den Lernenden nicht von seiner eigentlichen Aufgabe ab.
  • Papers
    Wenig bekannt, dafür aber umso mächtiger. Ein Mac- und iOS-Tool zum Suchen, Sammeln und Organisieren von wissenschaftlichen Dokumenten. Durch den Anschluss an verschiedene wissenschaftliche Suchmaschinen wie Google Scholar oder Web of Science hat man schnellen Zugriff auf verschiedene Papers. Durch das Anlegen von Sammlungen und die Synchronisation zwischen Mac und iPhone oder iPad hat man alle Inhalte jederzeit organisiert und auch mobil griffbereit.
  • Instapaper und Evernote
    Den ganzen Tag über stolpert man über interessante Artikel, Bilder, Präsentationen, Videos, etc. im World Wide Web. Nicht immer hat man just in diesem Moment die Zeit, sich eingehend damit auseinanderzusetzen. An der Stelle kommen Tools (und hier sind es tatsächlich Tools…) wie Instapaper und Evernote ins Spiel, mit deren Hilfe man diese Dinge schnell sichern und für den späteren Zugriff ablegen kann. Auch hier ist für mich die Synchronisation aus der Cloud auf iPhone und iPad äußerst wichtig.
  • iTunes
    Zu einem quasi unerschöpflichen Pool an Podcasts gesellen sich auch immer mehr (wissenschaftliche) Inhalte im Bereich iTunes U. Und das beste daran: All dies gibt es vollkommen kostenlos. Wer hier ein bisschen stöbert, findet zum Teil hochinteressante Inhalte aus allen möglichen Bereichen.
  • YouTube / Vimeo
    Die Inhalte auf den beiden großen sozialen Videoplattformen sind längst nicht mehr nur private Mitschnitte von Familienfeiern und sonstigen Ereignissen. Oftmals finden sich hier auch hervorragende Tutorials zu den verschiedensten Themen. Das Repertoire reicht dabei von einer Anleitung zum Krawattebinden bis hin zu Programmierbeispielen.